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Die kalte Jahreszeit ist schon für Fußgänger eine Herausforderung. Auch das Autofahren kann bei frostigen Temperaturen zur Rutschpartie werden. Dunkelheit, beschlagene oder vereiste Scheiben erschweren zudem die Sicht im Fahrzeug. Um dich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, solltest du dein Auto im Winter fit für die Fahrt machen. Die folgenden Tipps helfen dir dabei – damit du in der kalten Jahreszeit sicher unterwegs bist.

Tipps für das Fahren bei Schnee

  • Überprüfen Sie die Profiltiefe Ihrer Reifen. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm.
  • Überprüfen Sie Reifen, Scheibenwaschflüssigkeit und Wischerblätter
  • Entfernen Sie Schnee und Eis vom gesamten Fahrzeug
  • Nehmen Sie eine Notfall-Winterausrüstung mit
  • Fahren Sie langsam und vermeiden Sie plötzliche Lenkbewegungen
  • Halten Sie einen großen Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden ein
  • Fahren Sie mit niedriger Drehzahl und nutzen Sie höhere Gänge
  • Schalten Sie das Tagfahrlicht, oder bei erheblichen Sichtbehinderungen, das Abblendlicht ein

Grundausstattung für kalte Tage

Zudem sollten Eiskratzer, Schneebesen und Enteiser für die Türschlösser in den Wintermonaten zur Grundausstattung gehören. An kalten Tagen bzw. nach kalten Nächten sollte man immer fünf bis zehn Minuten dafür einkalkulieren, das Auto vor dem Losfahren von Eis und Schnee zu befreien, und dementsprechend früher das Haus verlassen. Immerhin ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass man vor Fahrtantritt für eine ausreichende Sicht sorgen muss.

Achtung: Nur einen kleinen Teil der Windschutzscheibe als „Sichtfenster“ freizukratzen ist strafbar und kann auch versicherungsrechtliche Folgen haben, wenn es zu einem Unfall kommt. Auch das Laufenlassen des Motors im Stillstand ist verboten, das gilt auch während des Eiskratzens.

Auf die Fahrbahn achten

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt verändern sich die Straßenverhältnisse oft besonders rasch. Besonders das so genannte Blitzeis kann Autofahrer unangenehm überraschen – die Fahrbahn ist plötzlich spiegelglatt.

An schattigen Straßenabschnitten, auf Brücken oder im Wald ist die Glatteis-Gefahr besonders hoch, auch bei Temperaturen über 0 Grad hält sich das Eis hier oft lange. Sollten sich die Fahrbahnbedingungen während der Fahrt rapide verschlechtern, ist es oft empfehlenswert, eine Pause einzulegen und auf den Winterdienst zu warten.

ESP eingeschaltet lassen

Wenn vorhanden, sollte das ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) auf Schnee- und Eisfahrbahn eingeschaltet bleiben. Dies verringert die Gefahr, dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät. Ganz darauf verlassen darf man sich aber nicht: Auch mit aktiviertem ESP ist bei winterlicher Witterung eine Anpassung der Fahrweise unbedingt notwendig.

Geschickt das Auto im Schnee fahren

Treibt die Hinterachse das Auto an, kann bei zu viel Gas das Heck ausbrechen. Hier ist schnelles Gegenlenken mit Gefühl gefragt, um das Auto wieder einzufangen. Am besten übt man so was bei einem Fahrtraining. Vorteilhaft sind Fahrzeuge mit Allradantrieb. Diese zeigen ihre Stärken sowohl beim Anfahren als auch in der Kurve. Denn sie können die Kräfte des Antriebs gleichmäßiger an die Räder verteilen. Beim Bremsen allerdings gibt es dann keine Vorteile mehr.

Was tun, wenn man bei Schnee rutscht?

Man sollte zunächst nicht hektisch reagieren und keine ruckartigen Bewegungen machen. Wer ruckartig am Lenkrad reißt, könnte seine Lage nur verschlimmern. Das Steuer sollte möglichst ruhig mit beiden Händen festgehalten werden und wenn überhaupt nur sanft gelenkt werden. Zudem sind Vollbremsung kontraproduktiv und sollten vermieden werden. Leichtes Bremsen ist hingegen bei einer Rutschpartie im Schnee angesagt. Die meisten Fahrzeuge haben zudem ein Antiblockiersystem, das dabei hilft, nicht die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.

Weitere informative Ratgeber zum Thema Schnee, Winter und die dunkle Jahreszeit findet ihr hier.

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